Projekte zum Interkulturelles Lernen

Seit dem Jahr 1998 organisierte das Zentrum für Österreichstudien in Skövde mit der Abteilung “Kultur und Sprache” im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kulturin Wien eine Reihe von Projekten zum Interkulturellen Lernen.

Ein Ziel dieser Projekte war, Interkulturelles Lernen unter Einbeziehung von PC, Mail und Internet zu einem zentralen Inhalt in ProgrammeninternationalerFortbildungsseminarefür Fremdsprachenlehrer/innen in Österreich zu machen.

Weiters sollte die Nachhaltigkeit von Fortbildungsseminaren gesichert werden: Seminare sollten zur Vorbereitung und zur Nachbereitung bzw. auch Evaluierung von Schulprojekten dienen, die Klassen in verschiedenen Ländern durchführen und zusammen bringen.

Währendinsgesamt fünf Jahren, von 1999 bis 2003arbeiteten Schüler/innen und Lehrer/innen aus mehr als zehn Schulen in den vier Ländern Dänemark, Finnland, Österreich und Schweden an einer Vielzahl verschiedenster Projekte. Jährliche Arbeitstreffen der Lehrer/innen machten es möglich, diese einzelnen Projekte zu evaluieren, neue Projekte zu diskutieren und im Detail zu planen.

"Wo in der Welt sind Eva und Tina?"Fortsetzungsgeschichten.
(Projektbericht 2000)

"Wir schicken uns Pakete und anderes..."
Interkulturelle Projekte
(Projektbericht 2002)

Anlässlich des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs starteten des Österreichzentrum und des Unterrichtsministerium in Wien 2007 erneut ein interkulturelles Projekt zum Thema "Begegnungen". Dabei bildeten Dialoge alltäglicher Situationen den Ausgangspunkt für Schüler/innen aus Brasilien, Lettland, Norwegen und Österreich.

"Begegnungen"
Dialoge aus Brasilien, Lettland, Norwegen und Österreich
(Projektbericht 2008)

„Wo in der Welt sind Eva und Tina?“
Fortsetzungsgeschichten

Im September 1999 trafen sich zwölf Lehrer/innen von je drei Gymnasien in Dänemark, Finnland, Österreich und Schweden zu einem einwöchigen Vorbereitungskurs in Wien. Im Anschluss an Impulsreferate zu Themen wie "Interkulturelles Lernen", "Schreiben und Schreibprozesse" und "Neue Technologien" arbeiteten die Teilnehmerinnen gemeinsam an der Konzipierung und genauen Planung des nachfolgenden Projekts: Schüler/innen aus vier Ländern, 16-19 Jahre alt, schrieben gemeinsam literarische Texte und publizierten sie für das Internetpublikum.

Auf Grundlageeines Evaluationstreffens im Herbst 2000verfasste Gerd Hollenstein unter Mithilfe von Maria Marizzi einen ausführlichen Projektbericht.

„Wir schicken uns Pakete und Anderes...“
Interkulturelle Projekte

Auf der Grundlage der Erfahrungen des ersten Projektjahres 1999/2000, der Evaluation und des Projektberichts trafen sich Lehrer/innen aus Dänemark, Finnland, Österreich und Schweden im Herbst 2001 in Wien, um verschiedenste Projektmöglichkeiten zu besprechen und im Detail zu planen: Schüler/innen, 16-19 Jahre alt, und Lehrer/innen aus vier Ländern arbeiteten im Jahr 2001/2002 unter dem Stichwort „Interkulturelles Lernen“ an einer Vielzahl von Projekten.

Projektideen und Beispiele für Projektergebnissewurden 2002 in einem weiteren Projektberichtfestgehalten.

„Begegnungen"

Dialoge aus Brasilien, Lettland, Norwegen und Österreich

Anlässlich des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs starteten des Österreichzentrum und des Unterrichtsministerium in Wien 2007 erneut ein interkulturelles Projekt mit je einer Schule aus den EU-Mitgliedsländern Lettland und Österreich, einer Schule aus einem europäischen Land außerhalb der EU, Norwegen, und einer außereuropäischen Schule, in diesem Fall Brasilien. Die Schüler/innen der vier Nationen, im Alter von 15-16 Jahren sollten zum Thema „Begegnungen“ arbeiten, alltägliche Begegnungen von Menschen ihrer Heimat in Form von Dialogen und in szenischem Spiel dokumentieren. Viele dieser Alltagsszenen wurden von den Schüler/innen der Länder verfilmt, liegen also als Film vor. Dialoge, Filme und Bilder wurden den Partnerklassen zugeschickt, die wiederum Fragen zu den kulturellen Verhaltensweisen der Partnerländer formulieren und per Mail weiterschicken sollten. Auf diese Weise sollte der Blick auf das Eigene und das Fremde sensibilisiert und geschärft werden.

Im Jahr 2008 wurde ein umfassender Projektbericht verfasst, der detailliert alle Phasen derVorbereitung des Projekts, der Durchführung, der Nachbereitung und Evaluierung während eines Treffens in Wien beschreibt; natürlich fehlen nicht die Projektergebnisse, Dialoge und Filme bzw. Bilder der Schüler/innen(auf CD)in dieser Dokumentation.

Wenn Sie dieDVD zum Projektbericht wollen, schicken Sie ein Mail mit Ihrer Postadresse an: gerd.hollenstein@skovde.se


Uppdaterad: 2011-02-03
Sidansvarig: Gerd Hollenstein

Kontakt

Zentrum für Österreichstudien
Skövde kommun
Utbildningskontoret
SE-541 83 Skövde

Tel.: +46-(0)500-49 76 80
Tel.: +46-(0)500-49 76 81